Gingen wir heute, gingen wir morgen. Alles wäre still. Alles wäre tot und wartend auf ferne Geburten, auf alte Tode und alles…. Wir gingen zu mir. Ich säße im Schatten und sähe dich an. Du: tanzend im Nebenlicht. Ich lächelte voll der Reue, der geheimen Wollust und der Gier. Ich küsste dich harmlos und ginge dann. Wir wollen nicht reuen, sagten wir. Das ginge schon. Ich ginge durch Straßen und Gassen und stiege über Kanäle (fremde Brücken). Das wäre so schön. Blass rissest du mich aus Lethargie, aus ferner. Kühl gingen wir hin. Ich würde so gerne, ich wüsste so gerne, ob alles wirklich ist, was ich träume. So häufig wie dieses. Im Nächsten dahinvegetiert denk ich an dich und träume von Rosen und Straßen und Sommer. Es regnet und schneit und ich denke an Sonne. Seen mit fauligem Wasser, das grün leuchtet (fast) und uns ruft zum Tanz auf dem Wasser. Wir schweigen und fassen die Hände: Zum Tanz. Gingen wir schneller, wir spürten die Erde sich drehen. Doch langsam schreiten wir auf unseren Wegen, die keine sind, hin zu Pfaden, die wir dann trampeln. Im Dickicht hilft keine Machete, nur Schlangenknochen tragen mich und tragen dich und fort und voran. Wir winden uns weiter, mit Lächeln im Gesicht, die nur tarnen, so soll das. Wir gingen zusammen und riefen zum Trank. So fassten wir unsere Herzen. Ein Herz lässt sich nicht so leicht greifen, es rutscht doch und fließt und zerläuft in der Sonne. Wir rissen einander wie Wölfe und Schafe und hielten uns kaum über Wasser (im Wald) in den Höhlen. Sie schluckten uns einfach wie kleine Insekten, und hießen uns schweigen im Tiefen.

[Imitat]